73… On Winter Days…
Es stürmt dicht…
Kristalle der Nacht…
Verschneite Welt…
Prachtvoller Glanz der Abendsonne...
Das weis blutrot getaucht…
In der Ferne kein Licht in Sicht…
Der Weg unbekannt und weit…
Abdrücke des Lebens hinter dir im Schnee…
Morgen schon wieder verdeckt…
Die Kälte bis in dein Herz…
Die Hoffnung gefangen in dir…
Sie zu schützen von der gefährlichen kalten Angst…
Lippen und Hände in traurigem blau gefärbt…
Im Wind beben deine Ohren…
Noch spürst du sie…
Mit Not hält dein Mantel warm…
Doch wie lange noch…
Schneemaßen gesammelt an deinen
Durchgeweichten Schuhen…
Wo ist das rettende Erleuchten im Nebel…
Alleine der Kampf durch den Schneesturm…
Es drückt dich nach unten…
Die Augen geschlossen,
Der Gedanke an dass, was vergangen ist…
Tränen kommen nicht weit…
Zu kalt dein Gesicht…
Es scheint unendlich…
nichts wissend der Trieb in das Weite…
fern ab von Menschen deines Vertrauens…
Es zieht dich voran…
Wie Diamanten im Wind fliegen Flocken
Des Eises an dir vorüber…
Es muss weiter gehen…
Schönheit der weisen Welt irrelevant…
Die Hand Richtung Himmel ausgestreckt,
Dass Hoffen auf Erhörung…
In der Ferne ein schwarzer Schatten…
Er ruft dich…
Er will, dass du wieder aufstehst,
Dir Kraft schenken…
Wer kann das sein?
Eine Stimme in der Kälte…
Bildest du dir das nur ein?
Wieder der Ruft nach dir…
Mit gesamter Kraft drückst du deinen
Körper wieder nach oben empor…
Der Schatten schwindet…
Eine Nebelschwade zieht über dich hinweg…
Sie schwächt dich…
Das Bild vergeht…
Schon in früher Kindheit kam das Eis
Vom Wolkendach bis zu deinem Herzen…
Schlechte und ängstliche Erinnerungen geprägt…
Gemieden und verachtet der Jahreszeit…
Welch Hass es geschaffen hat…
Es muss so sein…
Entscheidung einer höheren Macht…
Du hast geträumt…
Aber nicht der Schnee oder die Eises Kälte…
Das alles ist real…
Deine Vergangenheit im Rückblick über deine Schulter…
Kaum noch zu erkennen deine Spuren im dichten Schnee…
Mondschein erhellt das Gebiet in wunderschönem weis…
Das glitzern trügt…
So schönes so gefährlich…
In der Ferne die erhoffte Liebe…
Selbst diese ist dir voraus…
Wieso nur scheint alles so trüb und aussichtslos…
Mehr hinter dem Wetter als zu erkennen…
Es ist Winter…
Eis bedeckt das Land und gefriert das Leben…
Erlahmt den Moment des Handelns…
Der Sturm wird stärker…
Blindheit die Folge deiner jetzigen Lage…
Kämpferisch setzt du deinen Weg fort…
Das kann nicht das Ende sein…
Zu typisch der Gedanke ans erfrieren…
Das passt nicht zu dir…
Ergeiz erströmt und erwärmt deinen Körper…
Wenn schon nicht für die anderen,
Die Liebe oder das Leben,
Dann wenigstens für dich…
Jeder Kristall am Himmel eine neue Chance zu Hoffen…
Jeder Kristall am Boden verewigt…
So lange, bis er verdeckt wird…
In Gedanken an dich…
by LiberaTe_
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